Während der „Woche der Wahrnehmung 2010" wurde die Welt in der Neuen Schmiede sinnlich erfahrbar gemacht, ganz nach dem diesjährigen Motto: „Weltenbummler. Im Reich der Sinne." Lesen Sie hier Interessantes zu dieser Verantstaltung und hören, wie ehrenamtlich Mitwirkende diese Woche erlebt haben.
Als „Weltenbummler" sollten sich die Besucher der diesjährigen Woche der Wahrnehmung wirklich fühlen, wenn sie die Neue Schmiede zwischen dem 18. bis 24. Mai betraten. Um auch für alle einfach zugänglich zu sein, wurden die verschiedenen Stände zum ersten Mal komplett ebenerdig gestaltet. Höhepunkte waren die Kutschfahrten durch Bethel und der Besuch der Triker, die groß und klein mit ihren beeindruckenden Motorrädern faszinierten Eine Vielzahl von Aktivitäten rund um die Sinne und rund und die Welt wurden hier dargeboten. Darüber hinaus wurde ein Kulturprogramm vorgestellt, das von afrikanischen Trommelklängen bis zu arabischem Bauchtanz etwas aus aller Welt zu bieten hatte.
Von der ‚indianischen‘ Pferdewiese vor der Schmiede, bis zum Künstlerhaus Lydda, fanden sich eine Vielzahl von Angeboten für groß und klein. Angefangen mit einem Fußweg über verschiedenste Steine und Rinden, konnte man einen Einblick in die unterschiedlichsten Kulturen wagen. Am Japanstand lernte man die hohe Kunst des Origami kennen, bei der aus einem einzigen Stück Papier die unglaublichsten Dinge entstehen. Am Verkostungsstand konnten Speisen aus aller Welt probiert werden, die von Algen bis zu Wackelpudding reichten. Dazu konnte man sich draußen auch selbst als Bäcker betätigen und vor einem offenen Feuer Stockbrot backen.
Aber auch wer sich lieber gestalterisch betätigen wollte, kam ganz auf seine Kosten, denn auch das Künstlerhaus Lydda trug seinen Teil zur „Woche der Wahrnehmung" bei. Vorbei an Löwen, Giraffen und Zebras, musste man sich seinen Weg durch einen hölzernen Dschungel erkämpfen. Hier konnte man kreativ gestalten, Speckstein behauen und sich sogar musikalisch erproben. Doch auch ‚echte‘ Alpakas konnten bewundert werden. Die zutraulichen Tiere aus den Anden, durften nicht nur aus der Ferne bestaunt werden, sondern ließen sich auch gerne von vielen Kinderhänden streicheln. Neben dem Überfluss der Welt, sollte auch ihre Armut nicht vergessen werden. Eine Elendshütte aus Peru erinnerte daran, dass auch dieses Bild traurige Realität ist.
Nachdem man all diese vielen Angebote wahrgenommen hatte, konnte man bei einem der vielen Massagemöglichkeiten entspannen. Bevor es nach Hause ging, konnte man selbst noch einmal in eine andere Rolle schlüpfen. Als Geisha, InderIn oder MexikanerIn verkleidet, konnte vor Hintergründen wie Ägypten oder Alaska posiert werden, um ein Foto als Andenken machen zu lassen.
Ehrenamtlich Mitarbeitende sind bei dieser „Woche der Wahrnehmung" eine unentbehrliche Unterstützung gewesen. Sei es an den verschiedenen Ständen, oder auch bei der Assistenz hilfsbedürftiger Menschen, die sonst nicht hätten teilnehmen können. Das Ehrenamt hat diese Veranstaltung zu einem ganz besonderen>Erlebnis für alle gemacht, die daran teilhaben wollten.
Auch dieser Internetbeitrag wurde von Ehrenamtlichen erstellt:
Text: Christiane Barragan
Fotos: André Kamphaus
Interviews: Sabrina Linß, Christiane Barragan
Die Neue Schmiede bietet attraktive Möglichkeiten für Menschen, die sich freiwillig engagieren wollen. Haben Sie Interesse ? Wir laden Sie gerne zu einem ersten Kennen lernen ein, um uns über Ihre Interessen und unsere Angebote auszutauschen.
Kontakt: Neue Schmiede, Evelin Krüger Telefon: 0521/144-5571
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